
Risan ist die älteste durchgehend bewohnte Siedlung in der Bucht von Kotor. Ihre Wurzeln reichen bis ins 3. Jahrhundert v. Chr. zurück, als sie als Festung der illyrischen Königin Teuta diente. Diese kleine, unscheinbare Stadt am Nordufer der Bucht birgt eine bemerkenswerte archäologische Bedeutung, insbesondere ihre wunderschön erhaltenen Bodenmosaiken aus der Römerzeit, die Hypnos, den griechischen Gott des Schlafes, darstellen – die einzige bekannte Darstellung dieser Gottheit in Mosaikform an der gesamten östlichen Adriaküste. Die heißen Mineralquellen von Risan werden seit der Antike geschätzt und ziehen auch heute noch Besucher an, die sich für natürliches Wohlbefinden interessieren. Die Stadt liegt in einer dramatischen Lage unterhalb des steilen Orjen-Gebirges und ihre Uferpromenade bietet atemberaubende Ausblicke über den breitesten Teil der inneren Bucht. Mit einer Handvoll Restaurants, die traditionelle montenegrinische Küche servieren, und einem Lebensrhythmus fernab des Touristentrubels belohnt Risan neugierige Reisende, die Geschichte, Naturschönheiten und unentdeckte Ecken des Mittelmeers schätzen.
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